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 News arrow Projects arrow Kino unter Sternen 2011 arrow Kino unter Sternen 1.7. bis 7.7. 2011

    >>PROGRAMM 8.7. bis 14.7.   
>>PROGRAMM 15.7. bis 24.7. 


Freitag, 1. Juli 2011

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The Immigrant

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Nachtschichten

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20.30 Uhr ERÖFFNUNG

21.30 Uhr
Vorfilm: THE IMMIGRANT
US 1917. Regie: Charlie Chaplin. Mit Charlie Chaplin, Edna Purviance, Eric Campbell. 31 Min.

Chaplins erstes Meisterwerk: die Ankunft des kleinen Tramps im „gelobten Land“, den Vereinigten Staaten von Amerika. Noch bevor der Frachter die Freiheitsstatue passiert, wird Charlie seekrank und Edna ihrer gesamten Barschaft beraubt. Und wie in jedem seiner Filme geht es auch hier ums täglich’ Brot: unvergessen die Szene, in der sich Charlie mit einem anderen Mitreisenden bei schwerem Seegang eine Suppe teilt – und der Teller zwischen ihnen quer über den Tisch hin und herschlingert.

>>zur Schwerpunktbeschreibung Bon Voyage, Cinema!

Preview: NACHTSCHICHTEN
A 2010. Regie: Ivette Löcker. 97 Min. OmeU

Ein Berlinfilm. Freilich keine Sinfonie der Großstadt, sondern ein Film noir. Über der Stadt kreisen Helikopter mit Wärmebildkameras. Die Sprayer aber finden dennoch Schutz in der Nacht und hinterlassen ihre Handschrift. So hat DJ Mieko Suzuki Recht, wenn sie behauptet, dass die Nacht farbenfroher sei als der Tag. Obdachlose werden versorgt, ein Schlafloser spielt Basketball, Enten werden gefüttert, Wildschweine verjagt. Ivette Löcker webt ein fragiles Netz zwischen den nächtlichen Stadtschwärmern, manchmal schrill schillernd, manchmal zeitlos melancholisch..

Danach Eröffnungsfeier im brut_logo mit DJ Little Joe's Gang!
    Samstag, 2. Juli 2011
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20.30 Uhr
"IRGENDWER SCHIESST IMMER"
Florian Flicker legt auf.

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21:30 Uhr
SUZIE WASHINGTON
A 1998. Regie: Florian Flicker. Mit Birgit Doll, August Zirner, Wolfram Berger, Karl Ferdinand Kratzl. 87 Min. OmeU

„I’m not a criminal, I’m a tourist!“ Nana Iaschwili, eine Bürgerin der ehemaligen Sowjetunion, schlägt sich mit falschem, amerikanischem Namen durchs provinzielle Österreich, um ihrer drohenden Abschiebung zu entgehen. Unterwegs begegnet sie drei sehr verschiedenen Männern: einem schüchternen Sommerfrischler, einem flüchtigen Bankräuber und einem gastfreundlichen Hüttenwirt. „Fremdsein ist das Thema“, meint Florian Flicker über seinen Film: ein Roadmovie der entspannten Art – ernstes Thema, guter Schmäh.
    Sonntag, 3. Juli 2011
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20.30 Uhr DAS GROSSE DURCH,- AB- UND VOLLZUGSRÄTSELN
Mit Quizmaster Olaf Möller

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21.30 Uhr IMPORT EXPORT
A 2007. Regie: Ulrich Seidl. Mit Ekateryna Rak, Paul Hofmann, Michael Thomas, Georg Friedrich, Maria Hofstätter. 135 Min. OmeU

Seidl und wie er Europa sieht. Ein echter Wiener nimmt seinen Stiefsohn mit in die Slowakei zum Aufstellen von Spielautomaten. Derweilen landet Olga, eine ukrainische Krankenschwester auf Arbeitsuche in Österreich, nach verschiedenen Demütigungen und Jobs in der Putzbrigade des Geriatriezentrums Lainz. Kein einfacher Film, sondern ein Meisterwerk, das viel Ausdauer und sehr viel Empathie verlangt – auch und vor allem für die männlichen Charaktere, die sich nur bedingt als „Rolemodels“ anbieten.
 
    Montag, 4. Juli 2011
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20.30 Uhr KONZERT
Belzer Sisters. Musikalischer Leiter: Roman Grinberg

Die KünstlerInnenhonorare werden dem Verein TMICHA gespendet.
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21.30 Uhr HOMEMAD(E)
A 2001. Regie: Ruth Beckermann. 84 Min. OmeU

Szenen aus der Marc Aurel-Straße, im Café Salzgries und vor dem Geschäft des letzten jüdischen Textilhändlers im Grätzel. Ruth Beckermann zeigt „ihr“ Wien. Es ist wie am Dorf, jede/r kennt jede/n: den Gastronomen Kalb, die Lyrikerin Gerstl, den Regisseur Novotny, die Künstlerin Ponger, den Autor Schuh. Kurze, alltägliche Begegnungen, zugleich ein unwiederbringliches Dokument: Nach der Neuübernahme des Cafés, dem Tod von Adolf Doft und der Schließung seines Geschäfts fühlt sich die Straße heute schon ganz anders an.
    Dienstag, 5. Juli 2011
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20.30 Uhr GESPRÄCH
Destination Hollywood. Gespräch mit Werner Hanak über Pioniergeist und Filmproduktion

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21.30 Uhr PASSAGE TO MARSEILLE
US 1944. Regie: Michael Curtiz. Mit Humphrey Bogart, Claude Rains, Michèle Morgan, Sydney Greenstreet, Peter Lorre, Helmut Dantine. 109 Min. OF

Bogarts finsterste Rolle! Als sich die Kunde vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis zur Teufelsinsel durchspricht, büchst eine Gruppe französischer Sträflinge, die mit der Freiheit auch ihre Heimat verloren haben, aus, um gegen die Nazis in den Krieg zu ziehen. Dabei geraten sie in eine Rückblende, und diese in noch mehr Rückblenden ... Veteranen aus Casablanca, wohin man schaut – Regie: Michael Curtiz, Musik: Max Steiner, Produktion: Hal B. Wallis, Darsteller: Bogey, Peter, Claude, Sydney, halt die üblichen Verdächtigen. 

>>zur Schwerpunktbeschreibung Max Steiner
    Mittwoch, 6. Juli 2011
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20.30 Uhr DEUTSCHKURS FÜR INLÄNDER/INNEN UND AUSSEN
Fritzpunkt, das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen, übt sich in Übergriffen.
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21.30 Uhr CRASH TEST DUMMIES
A 2005. Regie: Jörg Kalt. Mit Maria Popistasu, Bogdan Dumitrache, Simon Schwarz, Viviane Bartsch, Kathrin Resetarits, Barbara Albert. 93 Min. OmeU

Ein rumänisches Pärchen strandet in Wien., doch statt der erhofften Freiheit finden Ana und Nicolae sich bald in Schwierigkeiten. Sie läuft in ein Auto, er in eine Faust; ihre Wege trennen sich. Hauptumschlagplatz des Films (zugleich eine schöne Metapher für das Zirkulieren von Menschen, Waren, Identitäten) ist der Bahnhof Wien-Mitte, wo es ausschaut wie in einem Vorort von Bukarest. Dort lässt Drehbuchautor und Regisseur Jörg Kalt die verschiedenen Handlungsfäden immer wieder einmal zusammenkommen und auseinanderlaufen: „Look, I don’t know where I am and you don’t know where I am – so, how will we meet?“ Eine heitere Odysse.
    Donnerstag, 7. Juli 2011
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20.30 Uhr LESUNG
Bon voyage, cinema!
sagen Brigitte Mayr und Michael Omasta und lesen Passagierlisten
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21.30 Uhr SHIP OF FOOLS
US 1965. Regie: Stanley Kramer. Mit Vivien Leigh, Oskar Werner, Simone Signoret, Charles Korvin, Lee Marvin, Heinz Rühmann, José Ferrer. 149 Min. OF

All-Star-Parade auf einem Luxusdampfer, der den Atlantik befährt, ein Mikrokosmos der Welt anno 1933: Globetrotter, vermögende Witwen, amerikanische Geschäftsleute, verlassene Ehefrauen, ein hünenhafter Baseballspieler und ein kleiner deutscher Jude. Hochdramatisch, manchmal auch seifig, in jedem Fall aber wunderschön: Ossi Werner als herzkranker Schiffsarzt, der auf Rettung durch die Liebe zu Simone Signoret hofft. Kamera von Ernest Laszlo, Musik von Ernest Gold, beides Emigranten und ein ernster Film also!

>>zur Schwerpunktbeschreibung Bon Voyage, Cinema!

>>PROGRAMM 8.7. bis 14.7.
>>PROGRAMM 15.7. bis 24.7.

DF...Deutsche Fassung
OmdU...Originalfassung mit deutschen Untertiteln
OmeU...Originalfassung mit englischen Untertiteln