| | | Samstag, 16. Juli 2011 | Groll  Mein Haus stand in Sulukule |  | | 20.30 Uhr GESPRÄCH Nikolaus Müller und Astrid Heubrandtner im Gespräch >>mehr 21.30 Uhr PREVIEW: GROLL A 2010. Regie: Nikolaus Müller. Mit Benjamin Succow, Ramses, Danie Schwarzbach. 33 Min. OmeU Lost Generation: Erol und Marc, zwei Jugendliche, bei der Arbeit am Schrottplatz, bei lauter Musik, beim verbotenen Autorennen. Dann verschwindet ein Mädchen, spurlos. PREVIEW: MEIN HAUS STAND IN SULUKULE A 2010. Regie: Astrid Heubrandtner. 94 Min. OmeU Sulukule, ein ärmlicher Stadtteil von Istanbul, ist einer der ältesten Orte weltweit, an denen Roma sesshaft wurden. 2005 hat die Stadtverwaltung beschlossen, das einstige Vergnügungsviertel komplett zu sanieren: Die alten Häuser sollen geschliffen, die alt eingesessenen Bewohner umgesiedelt und ein Villenviertel aus dem Boden gestampft werden. Geschichte und Kultur werden einfach weggebaggert. Einmal kein Fortschritt, das wär’ einer! | |  | | | | Sonntag, 17. Juli 2011 |  |  | | 20.30 Uhr SPEKTAKEL Nach Minsk die Sintflut Albert Farkas und seine Freunde stellen (sich) vor, wer einander nach dem Endstadium der europäischen Entsolidarisierung aller nicht mehr kennenlernen wird. Ein interaktives Spektakel für alle Sinne. >>mehr 21.30 Uhr CODE:INCONNU F/D/RO/A 2000. Regie: Michael Haneke. Mit Juliette Binoche, Thierry Neuvic, Alexandre Hamidi, Josef Bierbichler. 118 Min. OmU Sein erster Film in Frankreich. Rund um eine junge Schauspielerin, die zu einer Probe ans andere Ende der Stadt unterwegs ist, entwickelt Regiesolitär Michael Haneke aus weit ausgreifenden Plansequenzen heraus eine wahre Polyphonie von fragmentarischen Geschichten, unterschiedlichen Sprachen und packenden Erzählungen über „Displaced Persons“ im globalen Krisengebiet namens Welt. Ein faszinierendes Mosaik unserer Ängste, gedreht in Paris, Rumänien, Mali. präsentiert von | |  | | | | Montag, 18. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr SPIEL Haben Sie gut zugehört? Die Filmscouts fragen nach. >>mehr 21.30 Uhr Vorfilm: PASSAGEN A 1996. Regie: Lisl Ponger. 12 Min. ATLANTIC DRIFT A/F 2002. Regie: Michel Daëron. 86 Min. OmeU September 1940. Ein alt gedientes Donaudampfschiff läuft, mit Hunderten jüdischen Flüchtlingen an Bord, aus dem Hafen von Bratislava aus. Eine monatelange, unsagbar strapaziöse Irrfahrt folgt, das ferne Ziel: Haifa. Anhand persönlicher Dokumente wie Tagebücher und Zeichnungen erzählt Atlantic Drift vom abenteuerlichen Schicksal einiger Überlebender. >>zur Schwerpunktbeschreibung Bon Voyage, Cinema! | |  | | | | Dienstag, 19. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr KONZERT Rabbits ate the Sputnik Tradition trifft Moderne und das mit Musik >>mehr 21.30 Uhr JUGOFILM A 1997. Regie: Goran Rebić. Mit Merab Ninidze, Eva Mattes, Ljubisa Samardzic, Michi Jovanovic, Wolf Bachofner. 88 Min. OmeU Der mörderische Krieg in Ex-Jugoslawien, gespiegelt im Mikrokosmos einer in Wien lebenden serbischen Familie ehemaliger Gastarbeiter. Als dem früher zum Kämpfen gezwungenen Sascha mit seiner bosnischen Ehefrau Suza die Ausreise nach Österreich gelingt, beschleunigt sich die Auflösung des Familienverbands auf tragische Weise: Konflikte brechen auf, am Arbeitsplatz wie daheim, Ausländerhass und anti-serbische Propaganda tun ein Übriges. Mit seiner Off-Erzählung, seinen Erinnerungsbildern und Traumsequenzen beschreibt Jugofilm auf das Eindrücklichste, wie Krieg die Menschen verunstaltet. mit freundlicher Unterstützung von | |  | | | | Mittwoch, 20. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr GESPRÄCH Braucht der Film die großen Melodien? Sandra Tomek über das Kino und die Filmmusik. >>mehr 21.30 Uhr THE LETTER US 1940. Regie: William Wyler. Mit Bette Davis, Herbert Marshall, James Stevenson, Gale Sondergaard. 95 Min. OF “With all my heart I still love the man I killed ...” Bette, wie wir sie lieben! Hier spielt sie die Gattin eines Gummiplantagenbesitzers, die aus Eifersucht ihren Geliebten tötet. Um ihren Hals zu retten, muss sie von der malaiischen Ehefrau des Ermordeten einen kompromittierenden Brief zurückzukaufen versuchen. In dieser Schlüsselszene kommt der Film ganz ohne Dialog, nur mit Max Steiners wunderbar orchestriertem Gebimmel von ein paar Windglöckchen aus. >>zur Schwerpunktbeschreibung Max Steiner | |  | | | | Donnerstag, 21. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr GESPRÄCH Das ewige Drama. Richard Wilhelmer über das Fremdsein in der Liebe >>mehr 21.30 Uhr Preview: ADAMS ENDE D/A 2011. Regie: Richard Wilhelmer. Mit Robert Stadlober, Paula Kalenberg, David Winter, Eva-Maria May. 81 Min. OmeU Beware of Gartenscher! Adam und Conrad, zwei ungleiche Freunde, gehen zusammen durch dick und dünn. Dann taucht Carmen auf und ihr Gefühlshaushalt gerät außer Kontrolle. Bei einem gemeinsamen Urlaub in einem Gartenhaus am See eskaliert die Situation plötzlich. Ein abgründiges Beziehungsdrama, idyllisch wie ein Psychothriller von David Lynch. | | | | | Freitag, 22. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr LECTURE "Herr Lehrer, wie haben eigentlich die Nazis ausgesehen?" Christian Cargnelli über Walter Slezak, Lifeboat und den Anti-Nazi-Film Hollywoods >>mehr 21.30 Uhr LIFEBOAT US 1944. Regie: Alfred Hitchcock. Mit Tallulah Bankhead, John Hodiak, Walter Slezak, Hume Cronyn, Canada Lee, William Bendix. 97 Min. OF Ein amerikanisches Handelsschiff wird torpediert: neun Überlebende sitzen in einem Rettungsboot zusammen, einer von ihnen ist ein Nazikollaborateur. Kein geringerer als John Steinbeck hat sich die Geschichte ausgedacht, kein anderer als Hitchcock konnte sie auf so beengtem Schauplatz tatsächlich verfilmen. Für die Schauspieler gibt es da kein Entrinnen, aber Not macht bekanntlich erfinderisch. So kann Tallulah Bankhead, die zickige Klatschreporterin, ihre Brillos wirklich wärmstens als Köder für die Fische empfehlen – „schließlich hab ich selbst drauf angebissen“. >>zur Schwerpunktbeschreibung Bon Voyage, Cinema! | | | | | Samstag, 23. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr GESPRÄCH Bleiben will ich, wo's mir gefällt Georg Bürstmayr, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Asyl- und Fremdenrecht, über das Aufenthaltsrecht >>mehr 21.30 Uhr CEIJA STOJKA A 1999. Regie: Karin Berger. 85 Min. OmeU Aus nächster Nähe entstandenes, sehr persönliches Filmporträt der (zum Zeitpunkt der Dreharbeiten) 66-jährigen Ceija Stojka, die als Sängerin, Malerin und Autorin längst weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist. Sie war die erste österreichische Romní, die öffentlich über ihre traumatischen Erfahrungen im NS-Konzentrationslager Auschwitz gesprochen hat. Und bis heute sind ihre Gefühle der „Heimat“ gegenüber höchst ambivalent geblieben: „Unsere Wurzeln sind in Österreich. Das Land kann ja nichts dafür.“ | | | | | Sonntag, 24. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr ABSCHLUSSKONZERT Porcelain Hip Electronic-Performance-Trash-Cabaret-Choir-Pop in live pornophonic symphonic surround sound >>mehr 21.30 Uhr KING KONG US 1933. Regie: Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack. Mit Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot. 103 Min. OmdU Eine soziale Horrorgeschichte in Form eines Horrorfilms. Legendär die spektakulären Trickaufnahmen, vor allem die Szene, in der King Kong das damals grad brandneue Empire State Building erklimmt. Am Ende der Dreharbeiten stand RKO Pictures kurz vor der Pleite. Einzig die Produzenten, erinnert sich Komponist Max Steiner, glaubten noch an den Erfolg und streckten persönlich Geld vor: „Maxie, go ahead and score the picture!“ Steiners eigens für den Film durchgeschriebene Partitur wurde stilbildend für Hollywood. >>zur Schwerpunktbeschreibung Max Steiner >>PROGRAMM 1.7. bis 7.7. >>PROGRAMM 8.7. bis 14.7. DF...Deutsche Fassung OmeU...Deutsche Fassung mit englischen Untertiteln OmdU...Originalfassung mit deutschen Untertiteln | | | | |
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