| | | Samstag, 9. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr Was passiert denn da? Clara Schermer über Klänge, die Film erzählen >>mehr 21.30 Uhr NOW, VOYAGER US 1942. Regie: Irving Rapper. Mit Bette Davis, Paul Henreid, Claude Rains, John Loder, Bonita Granville. 117 Min., OF “The untold want, by life and land ne’er granted / Now, Voyager, sail thou forth, to seek and find ...” Mit diesen Zeilen von Walt Whitman als Kompass tritt Charlotte Vale, altjüngferliche Erbin einer Familie aus Boston, eine Reise mit dem Schiff nach Südamerika an, mithin eine Reise zu sich selbst: Von ihrer Mutter tyrannisiert und von ihrem Psychiater mehr oder minder geheilt, verliebt sie sich an Bord in einen feschen Architekten. Now, Voyager ist Melo pur – der Film, in dem Paul Henreid die beiden Zigaretten für sich und Bette Davis auf einmal ansteckt. präsentiert von >>zur Schwerpunktbeschreibung Max Steiner | |  | | | | Sonntag, 10. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr GESPRÄCH Unterverwandlungen und Damenausflüge. Anatol Vitouch über Schach, Wahnsinn und Filmemacherei >>mehr 21.30 Uhr SCHACHNOVELLE BRD 1960. Regie: Gerd Oswald. Mit Curd Jürgens, Claire Bloom, Hansjörg Felmy, Mario Adorf, Rudolf Forster, Dorothea Wieck. 103 Min. DF Die entscheidende Partie findet auf einem Dampfer zwischen New York und Buenos Aires statt: Ein in schier endloser Gestapo-Haft frühzeitig ergrauter Anwalt aus Wien, der in der Nerven zermürbenden Einsamkeit seiner Zelle gegen sich selber Schach zu spielen gelernt hat, setzt um ein Haar den amtierenden Weltmeister matt. Gedreht nach Stefan Zweigs posthum erschienener Novelle. Geschrieben von Herbert Reinecker, der unterm Krieg auch Korrespondent der Waffen-SS war. Ein mindestens so kurioser wie spannender Film, hübsch nah am Wahnsinn gebaut. >>zur Schwerpunktbeschreibung Bon Voyage, Cinema! | | | | | | | Montag, 11. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr JETZT WIRD AUSGEPACKT Die Heimatkofferwahl Mit Katrin Fürnkranz >>mehr 21.30 Uhr EXILE FAMILY MOVIE A 1996–2004. Regie: Arash T. Riahi. 93 Min. OmU Eine im Exil in Europa sowie den Vereinigten Staaten lebende iranische Großfamilie organisiert in Mekka ein geheimes Treffen mit jenen Familienmitgliedern, die noch im Iran leben. Vor dieser „Pilgerfahrt“, meint Regisseur Arash, wären die privat gedrehten Erinnerungsvideos nur für seine eigene Familie von Interesse gewesen, „aber durch das Zusammentreffen dreier Kulturen, Amerika, Europa und Islam, existierte plötzlich ein viel größerer Spannungsbogen“. Es darf gelacht, gebusselt, gestritten, gekocht, gefeiert werden! | |  | | | | Dienstag, 12. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr LESUNG Austrofred liest Philosophisches aus seinem Werk, aber mit Hausverstand >>mehr 21.30 Uhr BLUE MOON A 2002. Regie: Andrea Maria Dusl. Mit Josef Hader, Viktoria Malektorovych, Detlev Buck, Andrea Karnasová. 95 Min. OmeU Es ist die Liebe, der Johnny Pichler, ein kleiner Gauner, aus dem sicheren Westen bis tief in den Osten folgt: erst in die Slowakei, dann in die Ukraine, bis nach Odessa, der mystischen Hafenstadt am Schwarzen Meer, über der, am Ende seiner langen Odyssee, der blaue Mond aufzieht. Dusls Spielfilmdebüt: ein Roadmovie, nein, ein Märchen wie aus einer anderen Welt. | |  | | | | Mittwoch, 13. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG + KONZERT Im Rahmen der Ausstellungseröffnung des Wien Museum "Neusiedlersee - Das Meer der Wiener" spielt die Band Pristup mit vertrauten, fremden Klängen auf. >>mehr 21.30 Uhr DER ROTE RAUSCH BRD 1962. Regie: Wolfgang Schleif. Mit Klaus Kinski, Brigitte Grothum, Sieghardt Rupp, Dieter Borsche. 88 Min. DF Expressives, fast 40 Jahre verschollen geglaubtes Stück deutschen Exploitationkinos mit dem noch blutjungen Klaus Kinski in seiner ersten Hauptrolle: als Psychopath in Pannonien, der arglosen Frauen im Schilf auflauert. Gewitzt dramatischer Clou dabei: Der aus einer Anstalt entflohene Insasse Nr. 327 weiß selbst nichts von seinen Taten – wenigstens solange nicht, bis er ein Fahndungsplakat mit seinem Foto sieht: Er? Ein geisteskranker Serienmörder? Na, wer sonst! | |  | | | | Donnerstag, 14. Juli 2011 |  |  | | | 20.30 Uhr GESPRÄCH Wie klingen Gefühle im Kino? Alexander Horwath über dramatische Töne im Film >>mehr 21.30 Uhr MILDRED PIERCE US 1945. Regie: Michael Curtiz. Mit Joan Crawford, Jack Carson, Zachary Scott, Ann Blyth. 111 Min. OF Mutter, reicher Playboy, biestige Tochter. Ein entlegenes Haus am Strand von Malibu, Schüsse peitschen durch die Nacht, ein Mann sinkt im grellen Schein einer Lampe zu Boden und haucht mit seinem letzten Atemzug den Namen einer Frau. Mildred Pierce hat sich nach oben gekämpft. Nun steht sie unter Mordanklage, droht alles wieder zu verlieren und spricht Generationen hart arbeitender Hausfrauen aus der Seele, wenn sie im Polizeiverhör sagt: „Ich war immer in der Küche. Ich fühlte mich, als ob ich in der Küche geboren und mein ganzes Leben dort verbracht hätte – bis auf die paar Stunden, die es dauerte, um zu heiraten.“ Oscar für Joan Crawford! präsentiert von >>zur Schwerpunktbeschreibung Max Steiner >>PROGRAMM 1.7. bis 7.7. >>PROGRAMM 15.7. bis 24.7. DF...Deutsche Fassung OmdU...Originalfassung mit deutschen Untertiteln OmeU...Originalfassung mit englischen Untertiteln | |  | |
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