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13. Dez. - 15. Dez. 2006, Wien.
Judith Wieser-Huber wurde von der Medienwerkstatt Wien eingeladen ein
Projekt zum Jahresthema Das Alte - das Neue zu entwickeln. Im Dezember finden
nun drei Hausbesuche unter dem Titel Materialschlacht statt.
Hier wird nicht von Medienkunst geredet,
nicht von der Aufhebung der Tradition, kein Vergleich der Speichermedien findet
statt, nicht der sich ändernde Umgang mit den Bildern der Erinnerung wird
artikuliert. Auch von den Zukunftsentwürfen nichts, und nichts von der
Halbwertszeit der digital gespeicherten Erinnerungen, nichts da vom Tod des
Kinos und der Schließung der Filmentwicklungswerke, nichts von der
Demokratisierung und nichts vom Global Village. Materialschlacht ist nicht
Analyse, Materialschlacht ist Aufruf zum Hingreifen. Das Material wird zum
Angriffsort des haptischen Interesses, die Produktionsstätte als
Projektionsraum kulturellen Gedächtnisses besucht. Zu groß ist das Gebiet, zu
weit der Bereich, Ausflüge und Hausbesuche könnten viele geplant werden, drei
wurden ausgewählt, drei Nahaufnahmen werden stellvertretend durchgeführt.
Auftraggeber: Gerda Lampalzer, Medienwerkstatt Wien
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13. Dezember 2006 |
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Ein Besuch bei Synchro - Film und Video
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Willi Reschke führt an den Arbeitstisch,
in den Schneideraum, Er weiß um die mechanische Angreifbarkeit und die farbige
Temporalität des 35mm-Films. Er ist der Meister des Celluloids, der uns hinter
den kinematographischen Apparat lockt. Die TeilnehmerInnen werden nach
Anmeldung über den Treffpunkt und den Ablauf informiert.
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl
Anmeldung unter:
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14. Dezember 2006 |
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Hausbesuch bei C.T., der seit Jahren die
Oberfläche von Verpackungsmaterial beobachtet, sammelt und sie hinsichtlich
ihrer Veränderung ordnet und archiviert. In welcher Beziehung stehen
Erscheinung, chemische Beschaffenheit und Inhalt, stehen sie in einer
Beziehung?
Die TeilnehmerInnen werden nach Anmeldung
über den Treffpunkt und den Ablauf informiert.
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl
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Materialschlacht - Digital Non Delete
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Haltet ein! Ein
Moment des Betrachtens im maßlosen Produzieren von Fotos, nicht löschen!
Schickt uns 5
Bilder bevor sie gelöscht werden, wir drucken sie aus, wir stellen sie aus, wir
projizieren sie. Sie werden beschriftet und datiert, verlieren ihren
Gegenwartsbezug und ihre digitale Immaterialität.
Ihr seid eingeladen, sie zu betrachten,
zu tauschen oder mit nach Hause zu nehmen.
Einsendeschluss: 10.12. 2006
Fünf digitale Bilder an:
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Anschließend - das Alte und das Neue
Büffet.
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