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 News arrow Projects arrow Kino unter Sternen 2011 arrow Vorprogramm Kino unter Sternen 15.7. bis 24.7. 2011

    Freitag, 15. Juli 2011
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Gespräch
Über zwei Heimatländer und das Filmemachen
Houchang und Tom-Dariusch Allahyari im Gespräch mit Lisa Jesner

Houchang Allahyari wurde im Iran, in Teheran geboren. Er kam als Jugendlicher nach Österreich, um seine frühe Faszination für Film und Theater weiterzuentwickeln. Das Interesse für die Psychiatrie ließ ihn aber in Wien ein Medizinstudium beginnen. Heute hat er eine Praxis in Wien und war bis vor kurzem vom Justizministerium als Psychiater in einer Haftanstalt für Drogenabhängige angestellt, wo er 20 Jahre lang therapeutisch mit jugendlichen Drogensüchtigen arbeitete. In der Öffentlichkeit ist er aber als Filmemacher und Regisseur bekannt. Nach frühen experimentellen und avantgardistischen Filmen begann die Zusammenarbeit mit großen, österreichischen Produktionsfirmen und es entstanden erfolgreiche Kinospielfilme, die auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurden.

Tom-Dariusch Allahyari wurde 1968 in Wien geboren. Bei den Filmen seines Vaters Houchang Allahyari sammelte er früh praktische Erfahrungen in den Bereichen Drehbuch, Kamera, Dialogregie und Regieassistenz. Für seine Arbeit am Drehbuch zum Spielfilm Höhenangst wurde er mit dem Thomas-Pluch-Drehbuchpreis gewürdigt. 1996 übernahm er bei der Realisierung der Tatort-Folge Mein ist die Rache erstmals die Co-Regie. Weitere Zusammenarbeiten mit seinem Vater folgten. Für die ORF Kulturabteilung gestaltete er mehrere Beiträge, darunter „Die zweite Generation“ und „Iranische Kultur in Österreich“.

Lisa Jesner studierte Theater,- Film- und Medienwissenschaft, ist bei KINO UNTER STERNEN zum zweiten Mal als Filmscout und beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Exil und Migration.
    Samstag, 16. Juli 2011
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Gespräch
Nikolaus Müller und Astrid Heubrandtner im Gespräch

Nikolaus Müller wurde 1981 in Dornbirn geboren. 2001 begann er mit dem Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, sowie Theaterwissenschaften in Wien. Daneben realisierte er erste Kurzfilme und arbeitete als Filmkritiker. 2007 schloss er sein Studium mit einer Arbeit über Fritz Lang und Theodor W. Adorno ab und arbeitet seitdem als freier Filmschaffender. 2011 feierte Groll bei der Diagonale in Graz Premiere. Filme: Luka (2003), Nur eins noch (2004), Und die Zeit stand still (2006), Groll (2010).

Astrid Heubrandtner studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Wien,  dann absolvierte die geborene Steirerin das Kolleg für Fotografie an der Höheren grafischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien. Anschließend Jobs bei verschiedenen Fotografen und Fotostudios in Paris, Frankreich, als Fotoassistentin. Nach ihrer Rückkehr in Wien nahm Astrid Heubrandtner das Doppelstudium an der Filmakademie Wien in den Klassen Bildtechnik und Kamera sowie Produktion auf, welche sie 1995 sowie 1999 erfolgreich abschloss. Schon während des Studiums an der Akademie arbeitete sie bei zahlreichen nationalen und internationalen Fernseh- und Kinofilmen als Kameraassistentin mit. Seit 1998 ist Astrid Heubrandtner ausschließlich als Kamerafrau bzw. Regisseurin tätig. Kameraarbeit u.a. für Filme von Käthe Kratz, Sabine Derflinger, Niki List, Martina Theininger, Jakob M. Erwa, Kurt Mayer, Valeska Grisebach.
Filmographie als Regisseurin:
2005 Marhaba Cousine, 2010 Mein Haus stand in Sulukule 

    Sonntag, 17. Juli 2011
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Spektakel
Nach Minsk die Sintflut
Albert Farkas und Lukas Tagwerker (FM4) sowie Stephan Stanzel (Sänger der Band A Life, A Song, A Cigarette) tragen fragmentarische, grenzüberschreitende Briefwechsel aus 4 Jahrhunderten vor. Da lehren unter anderem brahmanische Gelehrte deutsche Missionare Respekt vor Tieren, Stefan Zweig beschäftigt sich und seine (ehemalige) Frau Friderike mit den schnöden logistischen Details der inneren Einsiedelei, Ludwig I. von Bayern verfällt einem britischen Showgirl, die marokkanischen Schriftsteller Rita El Khayat und Abdelkébir Khatibi erwägen die Möglichkeit eines wissenschaftlich-mystizistischen Dialogs, und ein Elefant lädt ein Eichhorn zu seinem Geburtstag ein. Liebesbriefe und Dokumente des Versuchs einer Annäherung werden dabei mit dem aktuell Einzug haltenden Geist der kontinentalen Abschottung kontrastiert, indem der PR-Speak von Leitlinien der Firmenphilosophien von Grenzschutzagenturen und Visa-Vergabestellen dargelegt wird.
Überdies wird dem Publikum per Stichworten die Möglichkeit gegeben, sich partizipativ in das Geschehen einzuschalten.

Albert Farkas, Jahrgang 1982, legte nach acht Jahren des Schulbesuchs an der AHS Schützengasse in Wien Landstraße am 2. Juni 2000 erfolgreich seine Matura ab. Er war in den Fächern Englisch, Englisch Wahlpflichtfach vertiefend, Französisch und Geschichte (mündlich) sowie Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik (schriftlich) angetreten, wobei ihm ein Genügend auf Mathematik einen guten Erfolg zusammenhaute. Seine Spezialgebiete rangierten von auf die Leinwand adaptierten Büchern bzw. Ernest Hemingway’s "Wem Die Stunde Schlägt" (Englisch/Englisch Wahlpflichtfach) über Napoleon III (Französisch) bis hin zu den alliierten Interventionskriegen in Folge der Oktoberrevolution in Russland 1917. Einen bedeutsamen Teil seiner diesbezüglichen Vorbereitungszeit verbrachte er studierend auf den Stufen des Theseustempels im Wiener Volksgarten. Dieses Areal ist in Folge der Restauration der Tempelanlage nunmehr der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Zeichen der Zeit?
präsentiert von FM4
    Montag, 18. Juli 2011
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Einiges zum Mitmachen
Haben Sie gut zugehört?
Die Filmscouts - Katrin Fürnkranz, Lisa Jesner und Clara Schermer - fragen nach.


    Dienstag, 19. Juli 2011
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Konzert
Rabbits ate the Sputnik

(Daniel Haingartner, Christoph Lampl, Christina Koch, Thomas Stiermaier, Stefan Salchinger + Special Guests)
Tradition trifft Moderne und das mit Musik

Rabbites ate the Sputnik ist ein Musikkantenkollektiv, welches versucht, Teile ihrer Identität mit ihrer Musik auszudrücken. Sie haben Wien zu ihrem Lebensmittelpunkt bestimmt doch vorwiegend kommen sie aus der Steiermark. Für dieses Konzert haben sie Gedichte, Fabeln und Lieder, welche aus jenen Regionen stammen in denen die KünstlerInnen aufgewachsen sind, gesichtet und nach ihren eigenen Vorstellungen der musikalischen Ästhetik interpretiert.

Kuratiert von vanja + peter fuxx || fuchs - pink zebra theatre
    Mittwoch, 20. Juli 2011
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Gespräch
Braucht der Film die großen Melodien?
Sandra Tomek über Film und Musik im Gespräch mit Hans Langsteiner

Sandra Tomek ist Gründerin der „Best of Filmmusic Event Agency” und Produzentin der "Hollywood in Vienna" Konzertgala, die jährlich im Wiener Konzerthaus stattfindet. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der „Max Steiner Film Music Achievement Award“ jeweils an einen der renommiertesten Filmkomponisten der Welt übergeben. Er ist Ausdruck der Anerkennung der Musikstadt Wien für außerordentliche Leistungen im Bereich der Filmmusik. Darüber hinaus ist Sandra Tomek auch Organisatorin des „International Film Music Symposium Vienna“ und Max-Steiner-Expertin.

Der Filmjournalist Hans Langsteiner ist eigentlich ausgebildeter Jurist. Schon während seines Studiums arbeitete er nebenbei als Filmkritiker (für die inzwischen legendäre ORF-Radio-Sendung "Pro und kontra - Unser Filmgespräch"), um sich nach Beendigung der Ausbildung endgültig dem Journalismus zuzuwenden. Nach Anfängen beim "Neuen Österreich" und der Austria Presse Agentur folgte ein Jahrzehnt in der innenpolitischen Redaktion des ORF-Radios. Seit 1983 war Hans Langsteiner Mitglied der Kulturredaktion und vor allem für die Filmberichterstattung zuständig. Langsteiner ist es immer gelungen, eine intellektuell anregende und vielfältige Zone der Auseinandersetzung mit dem Medium Film zu schaffen. Diese Zone reichte von der Berichterstattung in den Ö1-Journalen bis zur wöchentlichen Filmspezialsendung "Synchron", die er 1984 ins Leben rief. Hans Langsteiner ist Experte des 70mm-Films, David Lean Spezialist, Liebhaber der Hammer Studio Filmproduktionen.
    Donnerstag, 21. Juli 2011
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Gespräch
Das ewige Drama.
Richard Wilhelmer über das Fremdsein in der Liebe

Geboren in Österreich lebt und arbeitet Richard Wilhelmer seit seinem Abschluss an der Grazer Ortweinschule für Kunst und Design, in Berlin. Studium an der Universität der Künste – Berlin, Summerschools des Central Saint Martins College in London, sowie als Regie-Stipendiat an der CalArts in Los Angeles. Im Film steht die konkrete Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Erzählformen, Techniken und Genres im Vordergrund. Das Experiment mit der Form, die jeder Inhalt für sich beansprucht, führt oftmals auch in medial verwandte Bereiche in der bildenden Kunst.
    Freitag, 22. Juli 2011
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Lecture
Herr Lehrer, wie haben eigentlich die Nazis ausgesehen?

Christian Cargnelli über Walter Slezak, Lifeboat und den Anti-Nazi-Film Hollywood

Christian Cargnelli absolvierte das Studium der Filmwissenschaft in Wien und Southampton (UK) er lehrt seit 1998 an der Universität Wien, derzeit am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft.
Seit Anfang der 1990er Jahre intensive Beschäftigung mit Filmexil und Exilfilm, zuletzt 2004-2007 im Forschungsprojekt "German-speaking Emigres in British Cinema, 1925-1950 an der University of Southampton. Zahlreiche Publikationen zum Thema, darunter als Herausgeber "Aufbruch ins Ungewisse. Österreichische Filmschaffende in der Emigration vor 1945", Wien 1993 (mit Michael Omasta), "Schatten. Exil. Europäische Emigranten im Film noir", Wien 1997 (m. Omasta), "Carl Mayer, Scenar(t)ist", Wien 2003 (m. Omasta und Brigitte Mayr), "Gustav Machaty - Ein Filmregisseur zwischen Prag und Hollywood", Wien 2005, und zuletzt "Destination London: German-speaking Emigres and British Cinema, 1925-1950", Oxford, New York 2008 (mit Tim Bergfelder).
Kurator von Filmschauen (Viennale, Diagonale, Österreichisches Filmmuseum). Konzeption und Organisation von internationalen filmwissenschaftlichen Symposien. 2004 und 2006 nominiert für den Willy Haas-Preis (beste Publikation zum deutschsprachigen Film). 2009/10: Forschungsprojekt "Filmwissenschaft in Wien 1929-1980. Ein Beitrag zur Wiener Wissenschaftsgeschichte" (Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Österreichische Akademie der Wissenschaften).
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung. Mitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaft (D), der Gesellschaft für Exilforschung (Berlin) und von "SYNEMA - Gesellschaft für Film und Medien" (Wien).
    Samstag, 23. Juli 2011
     
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Gespräch
Bleiben will ich, wo’s mir gefällt!
Georg Bürstmayr über das Aufenthaltsrecht

Georg Bürstmayr ist Rechtsanwalt in Wien mit den Schwerpunktthemen MRK, Asylrecht, Fremdenrecht. 2005 hat Georg Bürstmayr gemeinsam mit Nadja Lorenz den "Bruno Kreisky Preisfür Verdienste um die Menschenrechte" für ihre engagierte rechtliche Vertretung von AsylwerberInnen und MigrantInnen in Österreich und ihren Einsatz für Änderungen in Gesetzen und Rechtsprechung erhalten.
 

  Sonntag, 24. Juli 2011
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Abschlusskonzert
Porcelain Hip: Electronic-Performance-Trash-Cabaret-Choir-Pop in live pornophonic symphonic surround sound
Porcelain Hip (featuring Dr. Mora): Josh Korn, Elinor Mora, peter fuxx, Thomas Soxberger, Christoph Strasser

Eine fünfköpfige Boygroup, Frau Doktor inklusive: geboren aus einer Tenorgrupe des Wiener Jüdischen Chors, einem Performance-Pop-Cabaret-Duo (Mora & Fur) und einer nahezu vollen Flasche Wodka. Die engelsgleichen Tenorstimmen der Boys vereinen sich mit dem poetischen Vortrag von Dr. Mora zum spezifischen Hörgenuss. Live Drums und Keyboards bezaubern und bestricken das Ohr, and you want to dance till the world ends. Das Konzert kündigt tiefgreifende kulturelle und soziale Erschütterungen an.

Kuratiert von vanja + peter fuxx || fuchs - pink zebra theatre

>>VORPROGRAMM 1.7. bis 7.7.
>>VORPROGRAMM 8.7. bis 14.7.

>>FILMPROGRAMM 1.7. bis 7.7.
>>FILMPROGRAMM 8.7. bis 14.7.
>>FILMPROGRAMM 15.7. bis 24.7.