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8. April 2001 - 16. Dez 2001, Wien.

Kaffee, Kuchen, Kurzfilme, Kommentare. Zwei-wöchentliche Veranstaltungsreihe im Filmcasino in Zusammenarbeit mit Synema, Gesellschaft für Film und Medien,

Eine kulinarische Reihe mit österreichischen und internationalen Kurzfilmen. Das Frühstück zu Beginn, Quergedachtes als Impuls, ein Programm, das Filmisches zusammenfügt und neue Perspektiven entwickelt. Ein vorangestelltes Thema wird unterhaltsam und diskursanregend in einem interdisziplinären Zusammenhang umrissen.

Termine und Themen:
8. April : again and again and again
22. April: art brut
06. Mai: e / motion 20. Mai: Bricolage oder die Liebe zum Objekt
03. Juni: Zimmer ohne Aussicht
17. Juni: Paradise Lost
14. Okt: Speed Kills
04. Nov: Back In Mind
18. Nov: DeKonstruktion
02. Dez: A Lercherlschas - Filme mit H.C. Artmann
16. Dez: Labyrinth 

Ort: Filmcasino, Wien/Vienna - Matinee
    8. April 2001
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again and again and again ...     

... beschreibt die Lust und Freude der ewigen Wiederholung, die den Aufstand gegen die Empfindlichkeit des Lebens probt und folglich ...

Einführung von Eva Waniek.

Marria Lassnig & Hubert Sielecki Kantate Ö 1982, 8 min
Gustav Deutsch Am laufenden Band Ö 1994, 3 min Len Lye Swinging the Lambeth Walk GB 1939, 4 min
Six Packing Studies USA 1928, 12 min, stumm
Manfred Neuwirth lembrancas brasileiras Ö 1994, 1 min
Volko Kamensky Divina Obsesión D 1999, 27,5 min

    22. April 2001
 
 
art brut versammelt filmische Reflexionen spontaner Übergriffe auf den eigenen Körper.

Das Impulsreferat wird von August Ruhs gehalten.

Kurt Kren 10/65 Selbstverstümmelung, Ö 1965, 6 min
Martin Scorsese The Big Shave, USA 1967, 6 min Stephen Johnson Sledgehammer, Musik: Peter Gabriel, GB 1986, 5 min
Harun Farocki Nicht löschbares Feuer, D 1969, 25 min
Michaela Pöschl Der Schlaf der Vernunft, Ö 2000, 15 min
Linda Christanell Fingerfächer, Ö 1982/84, 10 min
    6. Mai 2001
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e/ motion     
Ein Programm, das die Wechselwirkung von Bewegung und Bewegtheit, den Fluss der Montage aneinandergereihter fotographischer Bilder zur Gefühlsempfindung der BetrachterIn demontiert. Evoziert simulierte Bewegung Emotionen, führen die kreiselnden Spiralen Duchamps hypnotisch ins Innere, eine Anwendung zur Selbsterschließung und Selbstvermittlung?

Vrääth Öhner gestaltet den Kommentar zu e/motion, er lebt als Medien- und Kulturwissenschafter in Wien. Marcel Duchamp / Man Ray Anemic Cinema , F/USA 1926, 7 min.

Santiago Alvarez Now!, Kuba 1965, 6 min
Hans Scheugl Wien 17, Schumanngasse, A 1967, 3 min
Lindsay Anderson O Dreamland, GB 1953, 12 min
Peter Tscherkassky Liebesfilm, A 1982, 8 min
Matthias Müller Home Stories, D 1990/91, 6 min
Kathrin Resetarits Ägypten, A 1997, 10 min
    20.Mai 2001
 
Bricolage oder die Liebe zum Objekt     
Gerda Lampalzer und Manfred Oppermann moderieren und kommentieren künstlerisches Werken und Arbeiten, beschreiben anhand von eigenen Filmen und Objekten und dem Experimentalfilm von Fischli und Weiss den künstlerischen Schöpfungsakt als Experiment - den Versuch im Alltag als zeitgenössischen Schöpfungsmythos.

Gerda Lampalzer, Manfred Oppermann
Filme mit Hintergrund:
Bild und Ton, A 1993
Doppeltes Spiel, A 2000 Ernst Mach, A 2000
Sieben Versuche mit canadischen Linsen, A 2000 Two paranormal experiments, A 1997/99
Another two paranormal experiments, A 1997/00
Fischli und Weiss Der Lauf der Dinge, Schweiz 1987, 30 min.
    3.Juni 2001
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Zimmer ohne Aussicht     
Der neueste Film der Brothers Quay (nach fünfjähriger Pause) führt ein Programm an, das die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Wunsch, Fantasie und Wissen durchbricht. Licht- und Tonräume überlagern einander, treten in Konkurrenz.

Die musikalische Einführung wird von Stefan Grissemann gehalten. Er ist Filmkritiker bei der Tageszeitung Die Presse. Brothers Quay In Absentia GB 2000 20 Min, 35mm, Musik: Karlheinz Stockhausen
Peter Tscherkassky Outer Space Ö 1999,10 Min, 35mm
Regina Höllbacher Das Hinterzimmer Ö 1995 10 min
Chantal Akerman La Chambre USA 1972, 11 min.
    17.Juni 2001
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Paradise Lost     

Eine filmische Wurzelsuche nach der paradiesgleichen Einheit von Zeit und Raum, kommentiert von Judith Wieser-Huber, Kulturveranstalterin und geheime Gärtnerin.

Percy E Smith Birth of a Flower GB 1910, 6 mins
Bruce Baillie All My Life USA 1966, 3 mins Musik: Ella Fitzgerald
Gustav Deutsch, Gerda Lampalzer, Manfred Neuwirth Wossea Mtotom - Die Wiese ist grün im Garten von Wiltz (Ausschnitt) Ö / Lux 1984, 3 min Margaret Tait Garden Pieces GB 1998, 12 mins
Takahiko Iimura MA Space/Time In The Garden Of Ryoan-JI Jap 1989, 16 mins
Kurt Kren Tree again Ö 1978 3,45 min
Bernhard Schreiner Schönbrunn Ö / D 1998 3 min
John Smith + Ian Bourne The Kiss GB 1999, 5 mins
Les Blank The Sun's Gonna Shine USA 1969 10 min.
    14.Oktober 2001
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Über die Erfahrbarkeit von Zeit -
Derzeit findet also ein Wechsel statt von der Welt der Repräsentation zur Welt der Präsentation, die quasi eine Fabrik der Realität ist, und zwar nicht nur der Videospiele und solchen abstrakten Dingen. Alles, was wir sehen und hören, und alles, was uns gegeben ist, wird fabriziert. Wir werden von der Digitalisierung regelrecht belagert. (Paul Virilio)

Anstelle eines Referats wird Lisl Ponger einen Diavortrag mit Kommentaren halten.
Lisl Ponger ist Filmemacherin und Fotografin und lebt in Wien. Ruth Mader Null Defizit, Ö 2001, 11 min.
Hans Richter Inflation, D 1928, 10 min.
Valiant & Khan Adorjan Ur Felsöörsröl - Ein Mann Aus Oberwart , Ö 1995, 15 min
Franz Novotny, Frühling in Wien, Ö 2000, 1 min.
Nick Park, Creature Comforts, GB 1989, 5 min.
    4. November 2001
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Bilder, die vor das geistige Auge fallen, oft unvermittelt - der Blick fokussiert auf etwas ganz Erstaunliches - und dann fällt es wie Schuppen von den Augen. Und läßt oft nicht mehr los. Bilder als Anker der Erinnerungen vermitteln einen neuen Zugang zum Verständnis unserer eigenen Geschichte oder derzeitigen Situation. Es sind reale Bilder aber auch virtuelle Mosaike von Traum und Wirklichkeit. Manch Traum ist wahrer als die Realität, wie schon Descartes bemerkte. Leider konnte er damals noch keinen Film machen. Michèle Cournoyer Le chapeau, Kanada 1999, 6 min

Paolo Genovese, Luca Miniero Incantesimo Napoletano, Italien 1998, 6 min
Sylvie Bringas / Orly Yadin Silence, GB/S 1998, 10 min
Holger Lang Actual Reality, A 2001, 8 min
Peter Tscherkassky Get Ready, A 1999, 1min
Anima Handke Trying to Remember to Forget, , A 1998, 3 min
Lisl Ponger Train of Recollection, A 1989, 3 min

    18.November 2001
 
Dekonstruktion     

Feste Materie, die zerstört wird, verliert das, was sie zusammengehalten hat, Tapeten reissen ein, Worte verflüchtigen sich, Lebensgefühl findet keine Projektionsfläche mehr. Ein Haus, das abgerissen wird, ist wie ein Organismus, der stirbt. Was übrig bleibt, sind Geschichtspartikel ohne Zusammenhang, tote Steine, Geröll.

Dekonstruktion wird von Franz Schuh einleitend kommentiert. Franz Schuh ist Schriftsteller, Kritiker und Kulturpublizist, lebt in Wien. Konstantin Bronzit Am Ende der Welt / A bout du monde, F 1998, 8 min
John Smith Blight, GB 1996, 14min
Jörg Siepmann Controlled Demolition, D 1997, 30 min
Buster Keaton/Eddie Cline One Week / Flitterwochen im Fertighaus, USA 1920, 20 min
    2. Dezember 2001
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A Lercherlschas - Filme mit H.C. Artmann     

ein filmisches programm anläßlich des 1.todestages h.c. artmanns am 4. dezember.

kommentar von christian ide hintze: lyriker, audio-, video-, performance-poet, initiator und leiter der schule für dichtung. lebt in wien. Wolfgang Glück Das Donauweibchen, Drehbuch H.C.Artmann, Ö 1960, 30 min
Ferry Radax H.C. Artmann Ö 1967, 45 min
Humanic Werbespot Bei de Japaner Ö 1980
    16. Dezember 2001
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Labyrinth     

Ist der Weg das Ziel, dann symbolisiert das Labyrinth die ästhetisch vollendete Form dieser Vorgabe. Der in die Höhe gezogene zweidimensionale Entwurf, der die Übersicht nimmt, verhindert die Orientierung, der Weg an der Innenmauer entlang schafft keinen Überblick. Die einzige Hilfe - der Blick von oben - bleibt anderen vorbehalten.

Über das Wesen des Labyrinths spricht Ilse M. Seyfried, Labyrinthexpertin, lebt in Wien. Jan Lenica Labyrinth PL 1963, 15 min
Egbert Mittelstädt Elsewhere D 1999, 6 min
Alain Resnais Toute la mémoire du monde/Das Gedächtnis der Welt F 1956, 22 min
Gustav Deutsch Walzer Nr. 18 Ö 1988 3 min.
Brothers Quay This Unnameable Little Broom - Little Songs of the Chief Officer of Hunar Louise GB 1985, 11 min
Gil Alkabetz Rubicon D 1997, 7 min